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BJØRNHOLLIA/VULUFJELL

Östlicher Einstieg zu den zentralen Tälern der Rondane: Bjørnhollia

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Die küzesten Wege nach Bjørnhollia - am Myldingsgjelet

Es gibt viele sehr gut geeignete Einstiege hinein in die Rondane-Berge. Wer schnell in das im engen Sinne Hochgebirge möchte, wählt entweder Mysuseter und dann Rondvassbu oder im Osten Dørålseter, der von Atndalen recht bequem mit dem Fahrzeug angesteuert werden kann. Bei beiden Varianten ist man relativ schnell an Rondslottet & Co. dran. Eine gute dritte Variante stellen wir hier vor. Auch wenn der Einstieg nicht motorisiert möglich ist, so ist doch die DNT-Hütte Bjørnhollia optimal geeignet, um über das Langglupdalen oder das Illmandalen zu den "Höchsten" zu gelangen. Für die meisten macht allerdings auch eine Zwischenübernachtung in der Hütte Sinn, denn es sind doch gut zwei Stunden vom Parkplatz Straumbu am Rv27 im Atndalen.

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Grob gesagt gibt es zwei Möglichkeiten nach Bjørnhollia zu wandern: Beide Varianten starten mit der Überquerung des Flusses Atna beim Parkplatz Straumbu. Dann muss man sich den Weg durch das etwas dichter bewachsene Flussufer suchen. Zum einen kann man grob den Musvolkampen anpeilen und ziemlich direkt Richtung der Hütte gehen. Oder man wählt zunächst den direkten Pfad hinauf zum Fahrweg parallel zu den Bergen.

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Was in anderen Teilen Norwegens sehr beschwerlich sein kann, ist hier purer Genuß: Der Einstieg durch den Kiefernwald und über dichtes Moos ist sehr schön und idyllisch. Wir gehen zunächst den Pfad, der uns direkt im rechten Winkel zum für den öffentlichen Verkehr gesperrten Fahrweg nach Bjørnhollia führt. Oben erwartet uns zum einen mehrere, die Orientierung erleichternde Hinweisschilder. Rechts geht es auf dem Weg zurück zur Straße etwas weiter nördlich von Straumbu. Geradeaus weist ein Schild zum direkten Aufstieg durch das Veslkolldalen zum Høgronden. Zu unserem Ziel halten wir uns links. Die Aussicht auf die Rondane-Ausläufer ist sowohl im Sommer als auch im Winter beeindruckend.

Der Fahrweg begleitet uns jetzt bis hinauf zur DNT-Hütte. Dabei laufen wir parallel zum Myldingsgjelet mit seiner felsigen Schlucht, die das Wasser aus dem Bergetjønna bei Bjørnhollia talwärts schickt. Vorher müssen wir aber ein Stück hinunter, um den Langglupbekken in der Verlängerung des Langglupdalen zu überqueren.

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Høgronden

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am Myldingsgjelet

Nach der Überquerung des Bjørnholliavegen folgt man mit dem Ziel Høgronden dem Stieg hinauf in das Veslkolldalen. Das Tal durchschreitet man, um der Markierung folgend den Rücken der Søre Oksle zu besteigen. Der Weg ist leicht zu finden bis hinauf auf den Høgronden. Einige hundert Meter südlich des Gipfels kommt man an der Høgrondbue (aus Stein erbaut) vorbei. Diese kann gerade bei schlechtem Wetter und starkem Wind sehr nützlich sein. - Nach Verlassen der Brück über den Langglupbekken steigt der Weg wieder an und man kann schon die nächste Tour hinein in das Tal Richtung des höchsten Berges der Rondane, dem Rondslottet, planen. Was wir auch gleich tun werden...

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Høgronden

Langglupbekken

Musvolkampen

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Bjørnhollia

Illmanndalen

Musvolåe

Beim Aufstieg hinauf auf den Musvolkampen kann man sehr schön die wichtigen Täler für weitere Touren einsehen. Insbesondere das Illmanndalen, welches uns von der Rondvassbu hierher führt.

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Wir hoffen, dass wir diese Gegend um Bjørnhollia in der nächsten Zeit werden weiter erkunden können. Von dort besteht nämlich auch sehr gut die Möglichkeit, die südlichen Ausläufer der Rondane, mit dem Vulufjellet bis weit hinüber zum Venabygdfjellet und nach Eldåbu (Kvamsfjellet) zu erkunden. Eine riesige "Spielwiese" für jeden Fjellliebhaber. - Wir verlassen aber jetzt in einer zweiten Variante Bjørnhollia zurück nach Straumbu und ins Atndalen. Jetzt wollen wir über den Musvolkampen aufsteigen und in direkter Richtung zurück zum Parkplatz wandern. Die Aussichten sind wieder einmal hervorragend. Linker Hand das östliche Rondane-Panorama und vor uns öffnet sich das sehr schöne Atndalen, mit seinen Wäldern und dem einnehmenden Fluss Atna. Flankiert von den Bergen in Richtung Alvdal Vestfjell.

Auch wenn wir hier beide Wegvarianten nach und von Bjørnhollia vorstellen, heißt das ja nicht, dass wir nicht weiter hinein diese faszinierende Bergwelt vordringen wollen. Wir entscheiden uns zunächst für den Einstieg über das Langglupdalen. Immer mit der Gewissheit, dass der Weg das Ziel ist. Mit Zelt ist man zudem sehr flexibel und kann überall den Tag beenden. Wir planen, den markierten T-Pfad von Bjørnhollia, jetzt etwas oberhalb des Fahrweges am Ausläufer des Veslsvulten, in das Langglupdalen hinein zu schwenken. Mit Sicht in das Tal steigt der Pfad hinab zum Fluss, um dort eine Hängebrücke zu überqueren. Von dort geht es nur noch aufwärts...

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Langglupdalen

Wandern in Norwegen ist ohnehin "suchtgefährdend", so dass uns das Naturschauspiel unten am wilden Wasser des Langglupbekken nicht wirklich überrascht. In wilden Kaskaden läuft das Wasser über große Platten in die Tiefe. Weiß schäumend ist es ein toller Kontrast zum blauen Himmel, der hinter dem Rondslottet die Szenerie untermalt. Hier möchte man sehr sicher einige Zeit verbringen. Baden, Kochen, Essen, Sonnenbaden,.... Auch in der Gewißheit, dass es gleich schweißtreibend wird.

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Rondslottet in Sicht...

Kurz nach Überquerung des Flusses steigt der markierte Pfad stetig an. An einer Gabelung besteht die Möglichkeit, auf den Pfad durch das Veslkolldalen zu gelangen, um zum Gipfel des Høgronden aufzusteigen. Wir bleiben auf dem Hauptpfad und es geht nur noch bergauf. In der Rückschau das Tal hinunter wird das Atndalen immer kleiner und gleichzeitig in seiner Gesamtheit auch sichtbarer. Der Atnsjøen in der Ferne. Auf der Höhe des Storbotn kann man einen sehr steilen Aufstieg auf den Rondslottet wagen. Mächtig viel Höchenmeter, um nach Westen zur Rondvassbu zu gelangen. Nicht geeignet mit schwerem Gepäck.

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Nordflanke des

Rondslottet (2178 m)

An einem schönen Sommerabend, nach vielen Stunden Wanderung, hier oben anzukommen, ist ein Traum. Glucksende Bäche, die hier wieder weite Hochgebirgslandschaft und grüne Wiesen unterhalb des "Schlosses". Gute Nacht. Wir stehen hier auch direkt unterhalb der Pyramiden. Auf der Höhe vom Midtronden bauen wir das Zelt auf. Nach Norden wird wirklich sehr pyramidenähnlich der Digerronden sichtbar. Dort unterhalb könnte man ins Bergedalen absteigen und später nach Dørålen gelangen.

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Nach guter Nacht geht es jetzt also hinab ins Bergedalen und zu den Bergedalstjønnin, einem kleinen Seensystem mit ebenso schönen Zeltplätzen. Auf dem Weg dorthin erkennt man schon den Einschnitt des Rondvassdalen. Dominiert vom Veslesmeden im Hintergrund wollen wir dort über den Rondhalen, oberhalb des Rondvatnet, nach Westen und zur Rondvassbu gelangen. Alternativ natürlich im Sommer der Bootsverkehr auf dem See. Bequem und sicher auch ein Erlebnis.

Beim Aufstieg hinauf zum Rondhalsen genießen wir den schönen Ausblick hinunter in das urige Rondvassdalen bzw. zu den Bergedalstjønnin und im Hintergrund den Digerronden. - Ziemlich steil hinauf mit schwerem Gepäck brauchen wir immer wieder kleinere Pausen. Gute 400 Höhenmeter auf kurzer Strecke. Vielleicht nehmen wir doch demnächst das Boot...

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Bergedalstjønnin

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Rondvassdalen

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Illmanndalen

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Die Rondvassbu ist sicher eine gut besuchte Hütten und insofern manchmal in der Hauptsaison sehr voll. Von dort lässt sich aber auch schön die Hochebene hinüber zum Mysusæter erkunden. Oder die Weiterwanderung über den Randen zur Peer-Gynt-Hütte. Dann ggfs. noch weiter nach Høvringen... . - Wir bleiben aber im Einzugsbereich der DNT-Hütte Bjørnhollia und wollen von der Rondvassbu ausgehend wieder zurück das Illmanndalen entlang. Die etwa sechs Stunden Wanderung haben kaum Höhenmeter und auch hier finden sich sehr schöne Zeltplätze. Auch im Sommer lassen sich zeitweise noch Altschneefelder finden.

Wir laufen immer zwischen den Hängen der Rondvasshøgde bzw. des Storronden und den Ausläufern der Illmannhøe bzw. dem Simlepiggen. Ein abwechslungsreiches Tal, welches sich an seinem Ende immer weiter öffnet, um später den Blick weit hinaus zum Atnsjøen und im Vordergrund zum Musvoltjønna frei zu geben. Man läuft immer nahe an der Ostkante der Rondane-Berge, die im Sommer auch an den schwerer zugänglichen Stellen Rückzugsgebiet der Wildrentiere ist. Gerade auch das noch zu erkundene Vulufjellet beherbergt einen Teilstamm der Rondane-Rentiere. Leider hat auch der Tourismus die Tiere aus den zentralen Bereichen des Nationalparks vertrieben. Damit sind wichtige Zugrouten zwischen Sommer- und Winter-Lebensräumen größtenteils unterbrochen. Man arbeitet teilweise an der Lösung des Problems. Die Tiere gehören unbedingt in diese Landschaft. Sie brauchen den Raum.

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Musvoltjønna

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DNT-Hütte Bjørnhollia

Wir verlassen wieder das Illmanndalen, ohne wieder hinüber ins Langglupdalen zu schwenken. Eine Übernachtung in der gemütlichen Hütte bietet sich an. Unser Zelt kann trocknen und wir genießen das gute Essen. - Was machen wir danach? Zurück nach Straumbu oder vielleicht doch weit hinüber nach Eldåbu? Auch ein nicht mehr markierter Pfad durch das Musvorddalen ist reizvoll...

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Illmanndalen

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Bjørnhollia

Irgendwie sehen die Hütten in den norwegischen Fjells alle so aus, als ob sie eine lange Tradition der Beherbergung haben würden. Was tatsächlich auch für sehr viele Hütten gilt, gilt weniger für Bjørnhollia. Tatsächlich wurde diese Herberge erst nach dem Krieg eingeweiht, obwohl die Anfänge der ersten Fundamente auf mehrere Almwirtschaften hier oben zurückzuführen sind. Erst St. Hans 1948 war der Startschuss.

Neben den schon erwähnten Touren gibt es noch zwei weitere sehr attraktive Varianten. Zum einen könnte man an der Gammelsætra vorbei in das Voldalen schwenken. Dabei läuft man an den Hängen des Geitberget entlang. Durch das grüne Tal laufen wir parallel zum Atnsjøen und wer mag, kann bis zur Hauptstraße bei Atnbru laufen. Auch sehr vielversprechend ist das Skjerdalen. Ein canyonartiger Einschnitt etwa 1,5 Stunde von der Hütte verspricht einen großen Pflanzenreichtum. Eher ungewöhnlich für die Rondane. - Wir verlassen Bjørnhollia vorläufig wieder über den Musvolkampen in Richtung Straumbu. Wir kommen bestimmt zurück...

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Von Süden hinein Richtung Vulufjellet: Bågåskard

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Bjørnhollia ist in diesem Teilabschnitt des Bilderbuch Norwegen der zentrale Punkt, von wo wir Touren starten können und wo unser Zielpunkt liegt. Neben den großen, zentralen Tälern, Langglupdalen und Illmanndalen, bietet sich in Richtung Westen der Pfad nach Eldåbu und dem Kvamsfjellet an. Die Fjellregion rund um die Vulutjønna nennen wir hier Vulufjellet. Ein wichtiger Lebensraum der Wildrentiere. Spannend, aber auch eine sensible Region, wenn man die Tierwelt in den Blick nimmt. Hier hat sich ein Teilstamm der ursprünglichen Tiere gehalten, der aber im Bestand bedroht ist. In das Vulufjellet kommt man zum einen von Bjørnhollia, zum anderen aber auch von Süden, dem Venabygdfjellet. Wir starten deshalb unterhalb des Muen und überwinden in der Nähe der Ramshytta einen kleinen Pass. Von dort öffnet sich der weite Blick über das Svabudalen bis weit zu den zentralen Bergmassiven. Besonders die Rondvasshøgda beeindruckt in ihrer Erhabenheit...

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Die Wanderung hinüber zum ersten Zwischenziel, den Hütten von Østkjølen, ist leicht und ein leichtes Auf und Ab bringt uns in die Ausläufer der südlichen Rondane. Wir passsieren das Svabudalen. Auffallend viele Schafe halten sich hier auf und so ist es nicht ganz verwunderlich, dass Schafe dem hier lebenden Vielfraß zum Opfer fallen.

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Østkjølen

Wir sind jetzt schon zwei Stunden unterwegs, nachdem wir u.a. ein abkühlendes Bad im Bergsee genossen hatten, als wir die Steinhütten von Østkjølen erreichen. Die direkt am Fluss liegenden Gebäude laden zu Rast und zum Kochen ein. Ein paar Bänke stehen in der Sonne. Die Rentiergeweihe hier weisen auf die Bedeutung als Verbreitungsgebiet der Tiere hin und die Hütten sind gerade in der Jagdsaison in Gebrauch. Hier könnte man eine Alternative starten. Die Wanderung hinüber in das Vuludalen und hinab in Richtung Atndalen. Wir entscheiden uns für den direkten Weg hinauf auf die Gråhøa und weiter auf die Bågåskardhøgdin.

An den Hängen der Gråhøa erwarten uns wunderschöne Aussichten in fast alle Richtungen. Im Westen erkennt man den Taleinschnitt des Frydalen und in dessen Nähe breitet sich zwischen dem Nørdre und Søre Eldakampen das weite Steinbudalen aus. Besonders ins Auge fällt aber das zentrale Massiv der Rondane-Berge... 

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Bågåskardstjønna

Wir umrunden die Ausläufer der Gråhøa und schauen hinein in das Bågåskardbekken, welches aus der Hochfläche zwischen den vielen Höhen der Bågåskardhøgdin entwässert. Der Bågåskardtjønna funkerlt in der Ferne. Im Hintergrund erhebt sich die Höhe des Hornflågan. Direkt unterhalb dessen Aufläufer liegen die Seen der Vulutjønnin. Der Pfad von Eldåbu nach Bjørnhollia verläuft genau dort. Eine Kombination mit dieser Tour hier ist natürlich möglich. Weiterhin könnte man teilweise pfadlos hinüber nach Mysusæter/Rondvassbu gehen. Eine Übernachtung im Zelt ist dann angeraten...

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Bågåskardhøgdin

Bågåskardbekken

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Wasserreich im Vulufjellet:
Fremre und Indre Vulutjønna

Das Wandergebiet grob zwischen Bjørnhollia, Eldåbu und im Süden dem Venabygdfjellet gelegen, ist insgesamt ein recht ruhiger Teil der Rondane. Die Hauptwanderrouten verlaufen im und um das zentrale Hochgebirge (Langluppdalen, Illmanndallen,...) und ist im Sommer zunehmend populär. Der Verlauf der Route von Bjørnhollia Richtung Eldåbu passiert etwa auf halber Strecke die Vulutjønna. In der doch recht wasserarmen Rondane kann man ohne Übertreibung von einem Kleinod sprechen. Die Seen liegen idyllisch zwischen den größeren Erhebungen der Geitsida, der Hornflågan, der Bågåskardhøgdin und dem Vulufjellet. Alternativen zu den Startpunkten Bjørnhollia und Eldåbu bzw. Eldåseter sind das Vuludalen, welches im Atndalen (Volden) startet. Weiterhin besteht die Möglichkeit z.B. an den Muvatnet auf dem Venabygdfjellet (siehe oben!) zu starten. Eine sehr lange Variante wiederum verläuft oberhalb von Mysusæter und passiert den Taleinschnitt Musvorddalen auf dem Weg hierher.

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Alle Alternativen für eine Tour hin zur Vulubua stellen keine großen Anstiege dar. Körperlich anstrengend ist zum einen die relative Länge der Touren und die vielen Steine, die ein schnelles Fortkommen verhindern. Nach gut zwei Stunden sieht man von Eldåseter kommend die Seen unterhalb der dominanten Geitsida liegen.

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Vulubua

Kurz vor Erreichen des Fremre Vulutjønna gilt es den kleinen, aber auch im Sommer gut gefüllten Bachlauf im Auslauf des Sees zu queren. Wirklich problematisch ist das aber nicht. Notfalls zieht man die Schuhe aus. Am ersten See stehen wenige private Hütten, die wohl zur Jagd oder zum Angelwochenende genutzt werden dürften. Wir machen uns auf einer Bank am See breit und kochen uns eine gute Mahlzeit. Etwas weiter folgt eine originelle Steinbank mit Tisch. Die Aussicht auf See und Rondane-Höhen ist sehr schön und die Rast ist ein Genuß. Gut kann man sich vorstellen, dass das Vulufjellet ein zentraler Lebensraum der Wildrentiere ist. Ein eigener Stamm hat sich hier etabliert.

Nach Verlassen des Fremre Vulutjønna verläuft der markierte Pfad im Wiesengrund mit Bachlauf hin zum zweiten großen See, dem Indre Vulutjønna. Dieser liegt eingekeilt zwischen den Hängen der Hornflågan und dem Blåkollen/Geitsida.

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Steinhütte am
Indre Vulutjønna

Der Pfad verläuft hier quasi über das Dach eines aus Stein errichteten Bootshauses. Die vielen Boote am Ufer deuten es an: Ein sehr gutes Gewässer um den Fjellørret zu fangen, der eine lokale Leckerei ist und dem Lachs gerne vorgezogen wird. Der weitere Weg hinunter zur DNT-Hütte zieht immer direkt am Wasser entlang in das Steindalen hinein. Besteigt man hier Blåkollen und die Geitsida öffnet sich der weite Blick hinein in das Atndalen.

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© 2023 Nicolas Mauck. Erstellt mit  Wix.com

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